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Umstellung Zeit mit Babys und Kindern

Zeitumstellung mit Babys und Kindern – wie sie gut gelingt

Zeitumstellung - eine Herausforderung für die ganze Familie?

Bald ist es wieder so weit – die Winterzeit beginnt und die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt!

Da sich manche Erwachsene schon schwer damit tun und sogar einen Mini-Jetlag haben, machen sich viele Eltern jetzt schon Gedanken, welche Auswirkungen die Zeitumstellung auf ihr Baby oder ihr Kind hat. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dein Kind gut dabei begleiten kannst.

 

Babys stecken die Zeitumstellung meist gut weg

Grundsätzlich ist es so, je jünger die Kinder sind, umso weniger Einfluss hat die Uhrzeit auf den Tagesablauf. Babys, die noch keinen richtigen Schlafrhythmus haben, betrifft die Zeitumstellung so gut wie gar nicht, weil sie sich ohnehin den Schlaf holen, den sie brauchen, unabhängig von der Uhrzeit.

Bei Kindern die schon fixe Zu-Bett-Geh-Zeiten haben, kann die Umstellung der Uhr jedoch ein ganz schönes Durcheinander hineinbringen. Um das zu vermeiden, möchte ich dir hier drei Möglichkeiten vorstellen, wie für euch als Familie die Zeitumstellung gut gelingen kann:

Tagesrhythmus nach der Zeitumstellung anpassen

3 Varianten, wie du dein Kind an die neue Zeit gewöhnen kannst

1. Rhythmus mit der Umstellung an die neue Zeit anpassen

Das bedeutet, dass am Tag der Zeitumstellung alles zur gewohnten Uhrzeit und somit eine Stunde später machen. Wenn ihr euch für diese Variante entscheidet, seid euch dessen bewusst, dass an diesem Tag alles eine Stunde später passiert – Mittagessen, Mittagsschläfchen, Abendessen, Ins-Bett-gehen, … Das kann problemlos funktionieren, es kann aber auch sein, dass es 1 – 2 Wochen dauert, bis sich euer Kind auf die neue Zeit eingestellt hat.

2. Sanfte Anpassung

Bei dieser Variante wird der Tagesablauf im Vorhinein schrittweise an die neue Uhrzeit angepasst. Und zwar so, dass ihr ca. 8 – 10 Tage vor der Zeitumstellung beginnt alles 15 Minuten später zu machen. 15 Minuten später aufstehen (wenn das Kind geweckt wird), 15 Minuten später Mittagessen, Mittagsschlaf 15 Minuten hinauszögern, usw. Die neue Zeit wird immer 2 – 3 Tage beibehalten und dann wieder alles um 15 Minuten früher machen. So kann der Rhythmus Schritt für Schritt sanft an die neue Uhrzeit angepasst werden.

3. Abwarten und schauen, was passiert

Die 3. Möglichkeit ist, alles so zu belassen wie es ist, unabhängig von der Zeit. Dann findet einfach alles eine Stunde früher statt. Eltern, deren Kind recht spät ins Bett geht, kann die Zeitumstellung sogar entgegen kommen, indem es dann nämlich eine Stunde früher schlafen geht!

Zeitumstellung mit Babys und Kindern

Was passt zu wem?

Welche Variante für euch die beste ist, hängt natürlich von euch Eltern und auch von eurem Kind ab. Jedes Kind ist anders, manche stecken die Zeitumstellung ganz gut weg, andere tun sich etwas schwerer damit.

Probiert aus, was zu euch passt und kombiniert die Varianten gerne miteinander. Bleibt dabei flexibel und passt eure Strategie gegebenfalls an euer Kind an.

 

Noch mehr Tipps, damit sich die innere Uhr schneller anpasst

Wichtig ist auch zu beachten, dass ihr eure Rituale und euren Tagesrhythmus beibehaltet und je nachdem, für welche Strategie ihr euch entschieden habt, entsprechend an die Zeit anpasst.

 

Nutzt auch das Tageslicht für euch – verbringt mit eurem Kind viel Zeit im Freien, denn das Tageslicht unterstützt dabei die innere Uhr zu regulieren und erleichtert so die Anpassung an die neue Uhrzeit.

 

Meine persönliche Erfahrung

Wir gehen mit 2 Kindern (2 und 6 Jahre) bisher immer sehr entspannt in die Zeitumstellung. Wir lassen sie auf uns zukommen und kombinieren die verschiedenen Varianten miteinander. 

Das heißt, ich versuche das Zu-Bett-gehen zwei Tage vorher schon hinauszuzögern, wenn das aber nicht geht, dann eben nicht.

Am Tag nach der Umstellung machen wir grundsätzlich alles zur gewohnten (neuen) Uhrzeit. Dabei habe ich aber immer meine Kinder im Auge und richte mich natürlich auch nach ihren Bedürfnissen. So können sich unsere Kinder sanft an die neue Uhrzeit gewöhnen.

Bisher hat das bei uns immer sehr gut funktioniert und die Zeitumstellung ist ohne Probleme an uns vorübergegangen.

Fazit: Wie die Zeitumstellung mit Babys und Kindern gut gelingt

Die halbjährliche Zeitumstellung kann den Schlaf-Wach-Rhythmus ganz schön durcheinander bringen.

Babys, die noch keine geregelten Schlafenszeiten haben, betrifft sie kaum. Hat man jedoch Kinder, die zu einer bestimmten Zeit aufstehen müssen, kann eine Stunde Zeitverschiebung zu einer Herausforderung werden. Um dem entgegenzuwirken, gibt es 3 verschiedene Strategien: 1. den Tagesrhythmus mit dem Tag der Umstellung an die neue Zeit anpassen, 2. die sanfte Anpassung bereits einige Tage vor der Umstellung und 3. abwarten und sich den Bedürfnissen des Kindes anpassen.

Wichtig ist auch, die Rituale und den Tagesrhythmus beizubehalten, das gibt dem Kind Sicherheit und Stabilität. Damit sich die innere Uhr besser auf die neue Zeit einstellen kann, sollte man so viel Zeit wie möglich draußen verbringen und die Unterstützung des Tageslichtes nutzen.

Mit diesen Tipps, deiner liebevollen Geduld und Unterstützung, werdet ihr die Zeitumstellung als Familie gut bewältigen.

Falls du noch Fragen hast oder gerne Unterstützung bei der Umgewöhnung möchtest, schreibe mir gerne hier.

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